Dienstag, 10. September 2013

Der 4. Märchenjurtentag: Vietnam


Dinh-Chien aus Vietnam


Am Donnerstag standen Bruno und Vietnam im Mittelpunkt. Bruno ist ein kleiner Bär, der mit Longans das Zählen lernt. 




Vietnam liegt in Südostasien.






Wir lernten diese Frucht auch kennen, denn Dinh-Chien hatte sie für alle Besucher in die Schatzkiste gelegt. Zuvor gab es einen kleinen Vietnamesisch-Sprachkurs








Und so öffnet man die Longans. Die Schale wird entfernt. Bitte den schwarzen Kern nicht mitessen oder runterschlucken!


Donnerstag, 5. September 2013

Die Tamarinden-Saft-Herstellung (live)


Tamarinden (auch Indische Dattel oder Sauerdattel) sind die Hülsen – umgangssprachlich oft „Schoten“ genannt – des Tamarindenbaums (Tamarindus indica - Danke, Wikipedia!), der auch in Bolivien wächst. Die Tamarinden eignen sich auch zur Saftherstellung - wie uns demonstriert wurde: 


Tamarindenschale entfernen, in ein Glas geben...



...Wasser und Zucker darauf und dann gut durchmengen - mit Hand...




fertig!     




Und es schmeckt - sehr erfrischend bei den warmen Temperaturen!




Sehr zufrieden mit dem Abend!

Südamerika zu Gast in der Jurte: Bolivien


Harold Ibanez Vaca war unser Gast am 3. Abend der Märchenjurte 2013. Er brachte Gegenstände mit vom Stamm der Chimane, einem Indianervolk aus seiner Nachbarschaft. Von ihnen stammte auch das Märchen "Von dem Regenbogen - Opito"






Die Chimane sind eine indigene Bevölkerung des Tieflandes von Bolivien (Südamerika). Sie leben an mehreren Flüssen des bolivianischen Amazonasgebietes mitten im Regenwald.



Sie leben von dem, was die Natur ihnen bietet. Sie jagen, fischen und sammeln Waldprodukte. Das sind z.B. Palmfrüchte, Medizinalpflanzen und Honig. Sie bauen außerdem Bananen , Mais, Reis und Maniok  an. Sie laufen weite Strecken zu Fuß oder fahren auf den Flüssen mit dem Kanu. Sie bauen sich Hütten, die sie mit Palmblättern abdecken. Sie weben Taschen, flechten Matten, bauen Pfeile, Kämme u.v.m, was Ihr hier sehen könnt...


Die Chimaneindianer sprechen die Sprache Chimán (und manche von Ihnen auch Spanisch). In den Dörfern, wo es eine Schule gibt, haben die Kinder Unterricht in beiden Sprachen.


Ein Turkan aus Holz


Der Platz wurde knapp in der Jurte - und es schien ja auch die Sonne!




Die Schatztruhe - sehr gut gefüllt durch die bolivianische Botschaft - vielen Dank!




Najmadin verteilt bolivianisches (Spiel-) Geld, das uns auch die Botschaft mitgeschickt hatte.



Eine Landkarte von Bolivien.





Tschüß heisst z.B. „Acherambay“ ,gesprochen wird es so: [atscherambai]